Aktuelles Personen Gruppen und Vereine Seelsorge Dienste Agenda Fotogalerie Videos Geschichtliches Gebäude Links Kontaktformular Sitemap Admin
Startseite Geschichtliches

Geschichtliches




Geschichtliches

Geschichte der Pfarrei Thal

Die erste schriftliche bekannte Urkunde von Thal stammt aus dem Jahr 1163: Graf Rudolf von Pfullendorf erhält den Hof Thal vom Bischof von Konstanz zu Lehen. Die archäologischen Ausgrabungen von 1977 in unserer Kirche führten zur Erkenntnis, dass schon im 7. Jahrhundert ein Gotteshaus bestand.

Im 13. Jh. Umfasste das Kirchenspiel Thal auch Buechen, Staad, Rheineck, ferner Heiden, Wolfhalden, Lutzenberg und Wienacht-Tobel.
Nach dem „Rorschacher Klosterbruch“ 1490 nahmen sieben der acht Alten Orte (ohne Bern) der Eidgenossenschaft die Gelegenheit wahr, das Rheintal als Gemeine Herrschaft an sich zu ziehen. Am 14. Januar 1529 wurde in Thal die Kirchenreformation eingeführt. 1651/52 trennten sich Evangelisch Wolfhalden und Heiden von der Mutterkirche Thal.

Seit der Reformation herrschten unter den beiden Glaubensgruppen viel Zank und Streitigkeiten. Erst das Jahr 1712 brachte einen ehrlichen Vergleich zwischen den Evangelischen und den Katholischen über den Besitz der heiss umstrittenen Kirchengüter. Die Kirchenbenützung wurde nach Stunden geregelt – und so ist es auch heute noch. Von keiner Konfession durfte mehr etwas im Gotteshaus aufgestellt werden ohne Wissen und Willen der anderen.
1716 machten sich die evangelischen Kirchgenossen von Rheineck selbständig.

1930-33 erfolgte die Aufgliederung der katholischen Pfarrei Thal in die drei Pfarreien Thal, Buechen-Staad und Rheineck.

Auf dem Gebiet der Pfarrei Thal errichteten die Steyler-Missionare 1930 in der Marienburg ein Gymnasium mit Internat (Internationale Missionsschule). Die Patres beteiligen sich nach wie vor mit Aushilfsdiensten an der Pfarreiseelsorge. Während Pfarrvakanzen übernahmen sie oft die Vertretungen. Das Internat und das Gymnasium wurden im Sommer 2012 geschlossen.

Als 1980 die beiden Pfarrer von Rheineck und Thal fast gleichzeitig die Pfarreien verliessen, wurde den beiden Pfarrgemeinden nur noch ein Pfarrer zur Verfügung gestellt, mit Wohnsitz in Thal. Da beide Pfarreien eigenständig bleiben wollten, einigten sie sich auf den Namen „Doppelpfarrei“, welche bis 2012 dauerte.

Die Pfarrei Thal hat drei Alters- und Pflegeheime: Pflegewohnheim Kruft, Hächleren und Trüeterhof.

Seit August 2014 wirkt Diakon Martin Genter als Pfarreibeauftragter.